Tag 35

Gestern gab es bei der heiligen Oranna keine Kerzen mehr. Also keine WĂŒnsche ans Universum in Gestalt Orannas. 😉 Ansonsten habe ich wieder so schöne Blicke ins Saargau genießen können. Einfach wunderbar. Die Gisinger Tour ist absolut empfehlenswert! Und ich habe den schiefsten Baum ever gesehen. Unglaublich, wie er in dieser Form so stark werden konnte. Vielleicht ist das Lektion Nr.7?

Er sieht eigentlich noch viel schepper aus, aber das ist schon auch krass schepp…

Ps: Gestern abend habe ich hier nen jungen Studenten kennengelernt und ihn gefragt, wie lange er noch bleiben wĂŒrde. Er erzĂ€hlte, dass er aus Lux ist und dort direkt 2 Monate genehmigt werden, dass diese jetzt bald vorbei sein werden und er am liebsten bleiben wĂŒrde. Das hat mich voll erschĂŒttert. FĂŒr ihn ist die Struktur hier eine große Erleichterung und er meinte: „das hier ist sowas zwischen Jugendknast ubd Erwachsenenferienlager“. Da musste ich dann trotz allem lachen. Aber als ich ihm heute das Buch‘Das GlĂŒck ist grau’ , in dem es um einen Esel geht – deshalb grau-, angeboten habe, hat er abgelehnt. Der Titel war ihm zu negativ. Eigentlich ist es ein sehr positives Buch, nur viel zu langatmig geschrieben fĂŒr mich. Seine Definition der Rehaklinik werde ich vielleicht weiterleiten an die Chefetage😜

PPs: Was völlig Irres heute aus der Zeit: Superreiche ziehen sich in Coronazeiten vermehrt auf ihre Privatinseln zurĂŒck. Alternativ kaufen sie sich ein eigenes Arboretum mit mĂ€chtigen alten Eichen oder auch OlivenbĂ€umen und Palmen. Diese werden an ihrem Standort ausgebuddelt, verschifft oder weiß der Geier wie, transportiert und in ihre neue Heimat versetzt. Das wird dann auch noch als CO2 Ausgleich fĂŒr den Bau ihrer riesigen Villen schöngeredet 😡🙄. Jedenfalls finde ich das ziemlich bescheuert. So kommen erstens keine neuen BĂ€ume in die Welt und zweitens kommt die Arbeit fĂŒr die Umpflanzung ebenso wie der Transport noch zu dem CO2 Fußabdruck durch den Bau der Villen dazu. Wie doof ist diese Argumentation. Noch schrĂ€ger geht ja fast gar nicht. Da kommt keine Logik mehr mit. Soviel zum Thema nachhaltiger Konsum. In der Zeit wird beschrieben, wie sehr die Sehnsucht nach Natur die Superreichen umtreiben wĂŒrde.., der gesamte Artikel ist kritisch und stellt die Entwicklung gut begrĂŒndet in Frage.

Hier das Zitat: Ein „Arboretum fĂŒr Einsteiger“ mit einer Auswahl von etwa 50 großen Exemplaren startet bei 20.000 Pfund (rund 23.000 Euro). Mit den BĂ€umen lasse sich nicht nur ein Hingucker schaffen, berichtet der Telegraph, sondern auch das Umweltgewissen entlasten. So machten sie gleichzeitig den CO2-Ausstoß wett, den die EigentĂŒmer beim Bau der neuen Villa verursachten. Da können die Unverpackt-LĂ€den gleich mal einpacken .

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