B´s Version der beiden Grenzschließungen

Ich versuche, meine Gedanken und Ängste nach einer Woche Schockstarre und Sprachlosigkeit in Worte zu fassen. Wohl wissend, dass die Gefühlslage für Aussenstehende schwer zu verstehen ist, das haben etliche Gespraeche mit Freunden gezeigt. Wir wohnen mit unserer Familie nun seit 18 Jahren in einem kleinen lothringischen Dorf nahe Saarbrücken. Die Entscheidung für den Umzug„B´s Version der beiden Grenzschließungen“ weiterlesen

Email an das saarländische Ministerium und Antwort: Anlass für den Blog, der noch nicht so recht funktioniert:

An: Corona (STK) <corona@saarland.de <mailto:corona@saarland.de>>Betreff: Corona in der Grenzregion – wo bleibt die Solidarität? Einen schönen guten Tag, ich wohne im Département Moselle und wir sind sprachlos, wie dasSaarland in der Grenzregion verfährt. Dieser Tage mit einemfranzösischen Kennzeichen im Saarland unterwegs sein zu müssen, machtspürbar, was Rassismus heißen kann. Dies bestätigt auch der Brief vonArsène Schmitt,„Email an das saarländische Ministerium und Antwort: Anlass für den Blog, der noch nicht so recht funktioniert:“ weiterlesen

Woche 2 in Ausgangssperre

Immerhin sind wir jetzt fast in der gleichen Lage wie alle anderen drumrum. Das fühlt sich schon anders an. Noch ist früher Montag. Mal sehen. Plan für heute Abend: El Exilio de Gardel gucken. Und drüber nachdenken, ob so ein Blog doch nicht ein bisschen zu exhibitionistisch ist. Außerdem: erste Gitarreneinheit mit E. Ich kann„Woche 2 in Ausgangssperre“ weiterlesen

Woche 1 in Ausgangssperre

Start also meiner Quarantäne ist Dienstag. Ich hatte mich mittlerweile damit abgefunden. Ich rechnete auch nicht mehr mit einer Pendlerbescheinigung, da das Kultusministerium uns ja untersagte, den Boden von Universität oder Schule zu betreten. Was dann? Schließlich kamen Tag für Tag Vorgaben für neue Bescheinigungen. Hier muss man sich selbst bescheinigen, aus welchem Grund man„Woche 1 in Ausgangssperre“ weiterlesen

Es folgt der Montag …

Kaum gut geschlafen, denn überhaupt geschlafen, und es kamen schon neue Nachrichten. Das Département Moselle schloss seinerseits die Grenzen. Die Nervosität stieg. Kam ich nun wohl umgekehrt nicht mehr rein? Na super. So war das nicht gedacht. Außerdem bemerkte ich ein zunehmend ungutes Gefühl so heimlich in Saarbrücken unterwegs zu sein. So illegal, so schuldbewußt,„Es folgt der Montag …“ weiterlesen

Sodann das aufregende Wochenende

Wir wurden hier doch langsam leicht nervös zu Hause ob der gesammelten Erfahrungen. Auch I., der seine Schule in SB nicht mehr besuchen durfte und infolgedessen seine Freunde nicht mehr sah, war etwas niedergeschlagen. Schließlich wußte kein Mensch, wie lange das dauern sollte. Was hieß das nun für mich? Keiner hatte eine Ahnung. Ich war„Sodann das aufregende Wochenende“ weiterlesen

Die Tage vor der Grenzschließung

So ist das mit dem Leben. Es ändert sich unter Umständen sehr schnell. Nun haben wir Monate nach China gelinst und waren relativ sorglos. Uns wurde ja versichert, Corona sei wie ein Schnupfen, die Grippe sei viel schlimmer und überhaupt der Westen und insbesondere Deutschland und sein super ausgebautes Gesundheitssystem seien hervorragend gerüstet. Man konnte„Die Tage vor der Grenzschließung“ weiterlesen