Das müsst ihr euch ansehen

Die Objekte von Claire Morgan sind absolut beeindruckend und auch gleichzeitig ängstigend. Ihr Thema schwirrt zwischen Leben und Tod unserer bedrohten Mitlebewesen auf der Erde am Rande unserer Lebensräume. Schleiereule, Fuchs, Mücke, Katze, um nur einige zu nennen, hat sie in ihrem fragilen Dasein eingefangen. Aber auch wir sind in ihrem Werk gemeint. Die Ausstellung ist seltsam und sensibel. Ich stelle mir in ihr einen Menschen vor, der die ganze Bandbreite der Gefühle zulassen und auch ausdrücken kann.

Bis 3.10 könnt ihr das in der modernen Galerie in Saarbrücken sehen. Auch die Fotoausstellung dort ist beeindruckend.

# Ausstellung Saarbrücken

Moon over my home

Nach Nomadland bin ich etwas schwermütig geworden, habe mir an der Tanke noch ein Bier geschnappt – leider kein Budweiser – , habe mich an unseren schönsten Aussichtspunkt begeben, dem Mond bei seinem Schauspiel zugesehen und mich nach Amiland gebeamt. War schön und ich bin versöhnt mit der Schwermut. Im Film kamen soviele interessante Menschen mit ihren Geschichten zu Wort. Kapitalismuskritik kommt auch vor, ebenso die persönlichen Schicksale, die zur Reise geführt haben. Und diese modernen Nomaden, die alle aus unterschiedlichen Gründen unterwegs sind, haben sich in ihrem Unterwegssein eine Gemeinschaft geschaffen. Ihr Gruß: „ wir sehen uns“. Fernweh wurde mitgeliefert.

Ich kann es nicht lassen: Hab einen Artikel zu den schrägen/gefährlichen Weltraumfreaks im Freitag gefunden und der ist super

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/galaktischer-groessenwahn

Seht euch die Aussagen der Leserinnen an. Da sind eine Menge interessanter Links zu finden.

Und ein Spiegel Redakteur beginnt sich immerhin auch mal damit zu befassen und sich schön aufzuregen: https://www.spiegel.de/kultur/jeff-bezos-auf-dem-weg-ins-all-raumfahrt-in-blue-origin-kapsel-a-c6e2aee6-b6ef-489e-a526-8e767f02a31f

Wer ein bisschen mehr über die Weltraumambitionen der superreichen Übergeschnappten wissen möchte:

Herr Wurzbacher von den Nachdenkseiten hat das Thema aufgegriffen und ganz gut zusammengefasst:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=73903

Aber wisst ihr , wenn sich nichmal die ESA lautstark zu Wort meldet, meide ich das Thema jetzt zugunsten meines Blutdrucks.

https://www.deutschlandfunk.de/neuer-esa-generaldirektor-aschbacher-europas-raumfahrt-auf.676.de.html?dram:article_id=495312

Und der Deutschlandfunk ist nicht nur weitestgehend bis absolut unkritisch all diesen Plänen gegenüber sondern scheint sie auch noch zu beklatschen.

Die ESA scheint sich dem Wettrennen nur anzuschließen 🥲

Ich werds wie diese Genossinnen oben machen. Und da ist doch witzig, dass eine aufpasst und die anderen pennen. Ich gehöre jetzt zu den vieren, die pennen, zumindest den Satellitenplänen gegenüber.

Mist, mein 0 funkti0niert nicht mehr. Bes0z, Musk, Brans0n und K0ns0rten fliegen ins All und zahlen kaum Steuern. Supert0ll…einfach bewundernswert

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/wettlauf-der-milliardaere-branson-will-noch-vor-bezos-ins-weltall-17418103.html

Die haben meiner Meinung nach einfach nicht mehr alle Latten am Zaun. Und wirklich schlimm ist, dass die Berichterstattung sich jeder Kritik enthält.

Die Saar verkackt die Wahlen auf der halbwegs linken Ecke.

ist aus der Taz

Ich finde es ja eigentlich gut, dass sich diese beiden saarländischen Parteien gerade selbst zerlegen! Vielleicht ist dann ja mal die Zeit für einen Neuanfang gekommen. Und wie sagte Hesse so schön : „ Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“.

So so viele Menschen, die ich kenne, sind wegen Ulrich bei den Grünen ausgestiegen…Seit 30 Jahren geht das so. Aber ich wurde heute schon viel gescholten für diese Meinung.

Und außerdem, wenn la Sarre dann wieder an Frankreich geht, brauchen sich die Saarländerinnen auch nicht mehr über die Inzidenzwerte in Moselle aufzuregen. Mitgehangen, mitgefangen. Obwohl, in Moselle ist die Deltavariante noch nicht aufgetreten. Hoffen wir, dass nicht allzuviele Saarländerinnen in Moselle Einkaufstourismus betreiben 🤪🥴😉

….di cazzo ? Oder wie schimpft man hier?

So ein schöner Tag an einem tollen Wasserfall bei Chiavenna. Die Gischt war so erfrischend wie eine kühle Dusche. Und jetzt müssen wir hier im Tunnel im Stau übernachten. Nun ist mir langweilig.

In Chiavenna habe ich keinerlei Schaufenster oder Auslagen von überaus bemerkenswerter Art entdecken können. Also ein Indiz, dass es sich um einen komplett normalen Ort handelt.

Problem gelöst. Wir sind umgekehrt und an einem kleinen See mit frischer meeresgleicher Brise gelandet. Gleich ist Zeit für einen Negroni. Und in 2 Stunden dürfte der Stau sich aufgelöst haben.